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Locarno Open Doors

5 Kurzfilme · 77 Min. · OF/OmeU

Filme aus Afrika sind auf vielen Filmfestivals nach wie vor unterrepräsentiert. Das Locarno Film Festival legt in seiner Reihe Open Doors abermals den Fokus auf diesen Kontinent und fördert damit Projekte und junge Talente. Das FOFS präsentiert die fünf Kurzfilme, die dort 2026 gezeigt wurden, erstmals in Deutschland.

Time to Change – Regie: Pocas Pascoal · Angola, Portugal · 6 Min. · ohne Dialog (OF)

The golf course is a peculiar microcosm. Isabel, the new tee girl, still has to get used to the rules. Her boss keeps a close eye on her. But little by little, Isabel finds loopholes to undermine this rigidly hierarchical system.


sKINs_Addis Abeba – Regie: Rediet Haddis Yalew · Äthiopien · 17 Min. · amharisch, englisch (OmeU)

In vier Zeitepisoden wird die vielschichtige Geschichte der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba aufgebrochen. Ein Voice-Over verknüpft das Leben gegenwärtiger Menschen mit der Geschichte der Stadt. Eine assoziative Reise durch die Zeit anhand moderner Videoaufnahmen.


Goat – Regie: Judy Kibinge · Kenia · 28 Min. · englisch, suaheli, kikuyu (OmeU)

Die Großstädter Benja und Suki verschlägt es aufs Land, um für ihre bevorstehende Hochzeit eine Ziege zu erwerben und schlachten zu lassen. Dort angekommen wird Suki magisch von einem alten Mũgumobaum angezogen. Umso mehr Zeit sie dort verbringen, desto klarer wird ihnen: Die Farm hütet fürchterliche Geheimnisse.


Submergido – Regie: Ariel Añez · Mosambik · 14 Min. · portugiesisch (OmeU)

Mosambik, 2019: Der Soldat Amarildo verschwindet spurlos, als es im Norden des Landes zu Unruhen kommt. Sein Bruder überbringt seiner Familie die traurige Nachricht und dessen Tagebuch, das voller Gedanken über Gewalt und Krieg ist. Pércio, Amarildos Sohn sieht seinen Vater in seinen Träumen und scheint auf merkwürdige Weise mit ihm verbunden.


Concrete Moves – Regie: Fagamou Fama Ndiaye · Senegal · 12 Min. · wolof, französisch (OmeU)

Die Kindheitserinnerungen der Regisseurin stimmen nicht mehr mit der Realität der Stadt Dakar überein. Historische Gebäude weichen betonierten Hochhäusern. Im Tanz drückt sie ihr Unverständnis dafür aus.

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