Respect
Halima – Regie: Linda Verweyen · Deutschland · 24 Min. · somali (OmeU)
Halima ist gerade auf dem Weg zurück in ihre Geflüchtetenunterkunft. Im Krankenhaus wurde ihre Anatomie nach einer Genitalverstümmelung wiederhergestellt. Die Dokufiktion verwebt in ihrer Figur die realen Geschichten von fünf Frauen, die gemeinsam Leitsätze entwickelten, wie sie trotz ihrer schmerzhaften Erfahrungen stark bleiben.
Joy – Regie: Luis Schubert · Deutschland · 7 Min. · deutsch (OmeU)
Aron feiert seinen 30. Geburtstag in einer Karaokebar. Kurz nach Mitternacht, als die Stimmung kocht und er von allen bejubelt wird, kommt Joy herein und betritt die Bühne. Vor versammelten Gästen verkündet sie, dass Aron sie genau vor einem Jahr vergewaltigt hat.
My Name Akim – Regie: Aleksandr Kim · Deutschland · 30 Min. · deutsch (OmeU)
Transmann Akim ist politischer Geflüchteter in einer deutschen Erstaufnahmeeinrichtung. Sein Ziel: Deutsch lernen und studieren. Als mehrere bürokratische Wege scheitern, fühlt er sich immer einsamer und unverstandener. Diese Gefühle verwandeln sich bald in Wut und Verzweiflung.
Heaven Will Wait – Regie: Silver Tjepkema · Belgien · 16 Min. · niederländisch (OmeU)
Der weibliche Körper ist oft nicht mehr als Objekt der Begierde. Das weiß auch eine Gruppe junger Frauen aus Amsterdam. Selbstbewusst gehen sie mit ihrer Sexualität um und loten Grenzen aus. Doch in ihren Gesprächen äußert sich Unbehagen. Was bleibt von der eigenen Autonomie, wenn der Blick anderer sie selbst zu dominieren beginnt?
Gender Studies – Regie: Jamie Kiernan O'Brien · USA · 11 Min. · englisch (OF)
Studentin Maisie ist fasziniert von ihrer Kommilitonin Rachel. Als Transfrau sucht sie nach neuen Erfahrungen und sieht Rachel als weibliches Vorbild. Da diese eine Affäre mit deren Lehrassistenten hat, will auch Maisie ihn verführen. Doch ist Rachels Leben wirklich erstrebenswert?